"Früher hat man Becken gebaut, in denen sich der Gast bewegte und das Wasser ruhte. Heute ist es umgekehrt: da ruht der Gast und das Wasser wird bewegt." Diese saloppe Bemerkung, beim lockeren Zusammensein im Kollegenkreis gefallen, bringt tatsächlich gut auf den Punkt, wie grundlegend sich Bäderkonzepte in Deutschland gewandelt haben. Waren unsere ersten Projekte in den 60er Jahren noch nüchtern funktionale Sportanstalten, dem damaligen Zeitgeist entsprechend "quadratisch, praktisch, gut", so signalisiert die emotional geprägte Formensprache unserer jüngsten Bäder dem Besucher weithin: Abenteuer, Spaß und Fitness, aber auch Entspannung und Wohlbefinden – ein Versprechen, das unsere Innenarchitektur in Form und Farbe, Material und Technik einlöst.
An diesen veränderten Ansätzen von der rein funktionalen hin zur Erlebnisarchitektur unserer Tage, lässt sich gut eine Entwicklung von über vier Jahrzehnten ablesen, die uns immer wieder neu gefordert hat und die wir nicht unwesentlich mit geprägt haben.
Anfang der 70er Jahre konzentrierten wir unsere Bürokapazitäten auf den Bäderbau und können heute – mit über 60 realisierten Projekten, sowie einer Vielzahl von Bädergutachten – auf ein weites Spektrum von Architektur im Sport-, Freizeit-, Gesundheits- und Wellness-Bereich verweisen.
Ein weiteres Angebot ist das sogenannte Facility-Management – es wird zusammen mit kompetenten Partnerbüros realisiert. Dabei erfolgt bereits in der Vorplanungsphase, gemeinsam mit dem Bauherrn, eine Konzeptentwicklung auf Basis umfassender Wirtschafts- und Betriebsdaten. Über eine betriebsorientierte Betreuung, auch in der Ausführungsphase, reicht die Mitwirkung bis zur Erstellung von Betriebskonzepten und Unterstützung bei der Betriebsführung.
